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(Autor unbekannt)

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Helfer in der Not – Der Schwarze Schlangenstein

Der Biß oder Stich eines giftigen Tieres in tropischen Breiten ist ein Alptraum für alle Reisenden. Jährlich kommt es weltweit zu etwa 150.000 Verletzungen durch Skorpione. 2% der Erwachsenen und 20% der Kleinkinder sterben am Stich des Skorpions. Rund 40.000 Menschen kommen pro Jahr durch Schlangenbisse zu Tode, das sind bei 1,7 Millionen Bissen 2,35%. Jährlich gibt es darüber hinaus noch 40.000 bis 50.000 Unfälle durch giftige Meerestiere. Die Einheimischen jener Regionen sind seit Jahrhunderten mit diesem Problem konfrontiert und haben es auf ihre Weise gelöst. In Afrika, Asien und Südamerika existieren helfende "Schwarze Schlangensteine". Sie sind unter verschiedenen Namen bekannt - „Black Stone“ „Serpent Stone“, „Pierre Noire“, „Schlangenstein“, „Piedra Negra“, „Pietra di Serpente“ oder „Slangensteen“. Dieser Stein soll nicht nur bei Giftschlangenbissen sondern auch bei Skorpionstichen oder Verletzungen durch giftige Meeresbewohner helfen. Vor allem die Einheimischen schwören darauf, während die westliche Medizin eine Wirkung des Steines in physikalischer und medizinischer Hinsicht anzweifelt

Eine Legende aus Indien besagt, daß Kobras und andere Schlangen selbst solche kleinen schwarzen Steine in ihrem Hals tragen. Diese Steine sollen ihr tödliches Gift absorbieren. In einem Konversationslexikon des 19. Jahrhunderts fand ich folgende, interessante Beschreibung:

„Der Schlangenstein, des -es, plur. die -e, ein kleiner, schwarzer Stein, mit einem schmutzig weißen Fleck auf beyden Seiten, von welchem man irrig glaubt, daß er in den Schlangen gefunden werde, und das Gift an sich ziehe. Oft ist es ein Stück Hirschhorn, welches im Feuer geröstet worden.“

Auch Prof. Dr. Dietrich Mebs äußert sich in seinem Buch „Gifttiere“ über den Schlangenstein:

"Es ist ein Stück polierten, z.T. porösen schwarzen Steins, das umgehend auf die Biss- oder Stichwunde zu legen ist, damit dieser Stein das Gift heraussaugt. Da bei den meisten Stichen und Bissen das sich entwickelnde Ödem die winzige Wunde binnen Minuten schließt, ist es physikalisch unmöglich, allein durch Kapillarkraft Gift herauszusaugen."

Dennoch wird der Schwarze Schlangenstein vor allem in Indien und Afrika auch in Gesundheitszentren eingesetzt. In Kenia ist dieser Stein nicht in Apotheken, sondern vor allem auf Märkten erhältlich, wo er von Massai für kleines Geld angeboten wird.

Auf dem Internetportal burkina.at äußerte sich ein anonymer Nutzer am 17.05.2008 wie folgt über die Wirkung des Schlangensteines:

„Ich selbst konnte die fast unglaublich gute Wirkung des schwarzen Steines erleben, wurde ich doch in Mauretanien beim Baden im Meer von einer giftigen Schlange in den linken Knöchel gebissen. Sofort konnte ich die Wirkung des Giftes spüren und auch bemerken, wie das Gift im Bein empor stieg. Nach einiger Zeit wurde die Wunde wieder geöffnet, denn durch das Ödem war die Bißwunde wieder verschlossen, und der schwarze Stein auf die Wunde gelegt. Nach dem Gesetz der Schwerkraft hätte der Stein eigentl. nicht halten dürfen, wurde er doch senkrecht an die Wunde geheftet, aber er hielt. Nach etwa einer Stunde ist er von allein abgefallen und ich konnte innerhalb dieser Stunde ganz deutlich spüren wie das Gift, welches mittlerweile auf der Hälfte des Oberschenkels zu spüren war, sie langsam in Richtung Knöchel/schwarzer Stein zurückgezogen hat. Zur Sicherheit haben wir den Stein noch auf die zweite Wunde gelegt, die auch erst wieder geöffnet werden mußte und dort ist dann der Stein nach sechs Stunden abgefallen und das Gift war nun vollständig aus dem Bein gezogen, denn die Symptome waren vollständig verschwunden.“

Offenbar sind die schwarzen Steine mehr als nur ein Voodoo-Zauber. Doch woraus genau besteht der Schlangenstein und wie erzielt er seine Wirkung? In ihrem Buch “Natürliche Medizin in den Tropen” beschreiben die Autoren Dr. Hans Martin Hirt und Bindanda M´Pia die Anwendung eines Schwarzen Steins:

„Der schwarze Stein wird nach Schlangenbissen und Stichen von giftigen Insekten, wie z.B. Skorpionen, eingesetzt. Sein Wirkungsprinzip beruht darauf, als starkes Absorbens Flüssigkeit aufnimmt. Der Schwarze Stein bleibt solange an der Biss- bzw. Stichstelle haften, bis er vollgesogen ist und abfällt. Als Test kann man ihn an die Zungenspitze halten: er saugt sich fest und - wenn man ihn nicht gleich wieder abnimmt - bringt er sogar die Zunge zum Bluten, wenn man ihn erst nach 5 Minuten gewaltsam entfernen will. Die Zusammensetzung des schwarzen Steines wird seinen Herstellern geheimgehalten, was bei manchen Christen den Verdacht schürt, es handle sich um Magie. In der Literatur wird beschrieben, dass er Giftreste und sonstige gefährliche Produkte, die sich in der Umgebung von Bissstellen bilden, in hohem Maße absorbiert. Aus diesem Grund muss der schwarze Stein nach einer solchen Verletzung baldmöglichst zum Einsatz kommen. (Natürlich ist Schlangenserum aktiver, nur in den meisten Gesundheitszentren nicht vorhanden und extrem teuer!)“

Auch der christliche Orden der „Weißen Väter“, eine Missionsgesellschaft, die besonders in schwer zugänglichen, abgeschiedenen und gefährlichen Regionen aktiv ist, kannte die segensreiche Wirkung des Schlangensteins. Den Ordensbrüdern gelang es schließlich auch, das Geheimnis der Herstellung dieser schwarzen Steine zu entschlüsseln. In ihrer Anweisung zur Bereitung des Schlangensteins heißt es:

„Das mittlere Drittel des Oberschenkelknochens einer Kuh nehmen. Den Knochen in Stücke von ungefähr 4 x 1,5 cm zersägen. Drei Mal mit frischem Wasser auskochen, das letzte Mal unter Zusatz von Seife oder, besser noch, etwas Natriumhydroxid zur Fettlösung. Fünf Tage in der Sonne oder 1 Tag im Sonnenofen trocknen. Nun jedes Stück in zwei Lagen Aluminiumfolie wickeln. Die Knochenstücke in die Mitte der Glut eines größeren Feuers lagen. Mit zwei Handvoll Holzkohle bedecken. Nach 40 Minuten ein Stück kontrollieren: es muss verkohlt, schwarz und fest, aber noch nicht verbrannt sein. Bei richtiger Herstellung klebt der schwarze Stein an der Zunge. Tut er das nicht, muss er noch länger erhitzt werden. Sollte der schwarze Stein zerbrechlich sein oder gar zu weißem Puder zerfallen, wurde er zu schnell oder zu stark erhitzt. Der “Schwarze Schlangenstein” ist nun einsatzbereit.“

Die „Weißen Väter“ schrieben, daß man ein und denselben Stein nicht bei unterschiedlichen Personen anwenden dürfe, um die Übertragung von Infektionskrankheiten und schädlichen Keimen zu vermeiden. Bei der gleichen Person läßt sich der schwarze Stein jedoch auch mehrfach einsetzen. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten:

„Nach der Benutzung kocht man den Stein zur Vermeidung der Übertragung von AIDS vorsichtshalber 10 Minuten in Seifenlösung, dann 10 Minuten in klarem Wasser. Der schwarze Stein muss “liebevoll” behandelt werden: nicht in kochendes Wasser werfen bzw. keinen schnellen Temperaturschwankungen aussetzen, da sonst das innere Labyrinth, das ja für die Saugwirkung verantwortlich ist, zerstört wird. Anschließend trocknen: entweder 3 Tage in der Sonne, dann in einem trockenen Kochtopf über dem Feuer; oder 1 Tag im Solarofen.“

Da es fast auf der ganzen Welt mehr oder minder giftige Tiere gibt, sollte der Schlangenstein vor allem bei Reisen in tropische Regionen nicht im Gepäck fehlen. Natürlich ersetzt er nicht den Arztbesuch und die Anwendung eines entsprechenden Gegengiftes, kann aber im Fall des Falles ein Nothelfer sein.

Wörlitz, April 2011

Thomas Ritter

Verwendete Literatur
Dr. Hans Martin Hirt und Bindanda M´Pia, “Natürliche Medizin in den Tropen”,
Prof. Dr. Dietrich Mebs , „Gifttiere“, 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2000

Bezugsmöglichkeiten des Schlangensteines:

Derzeit stellt eine belgische Missionsgesellschaft Schlangensteine nach dem Rezept der „Weißen Väter“ her. Interessenten erfahren hier mehr:

Wereld-Missiehulp vzw
Provinciesteenweg 400
2530 Boechout
Tel: 0032 (0) 3 454 14 15
Fax: 0032 (0) 3 454 10 93

e-Maill: worldmissionaid@wmhelp.be

In Indien wird der Schlangenstein in hoher Qualität von einer Manufaktur in Auroville hergestellt und im Besucherzentrum von Auroville in diversen Geschäften vertrieben.

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